Big Data: In Nürnberg entsteht ein Lab für Anwender und Lösungsanbieter - 24.04.2015

Versuchsinstallationen verschiedener Hersteller - Expertenunterstützung - Anwendungsbeispiele - Forum zum Austausch. Big Data zum Anfassen und Ausprobieren, unter diesem Leitmotiv ist das Big Data Lab in Nürnberg mit einer hochkarätig besetzten Auftaktveranstaltung gestartet.

160 Vertreter von Anwenderunternehmen, Lösungsherstellern und Hochschulen diskutierten während des zweitägigen Fachforums den aktuellen Stand der Technik, wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen sowie Implementierungsstrategien und Anwendungsbeispiele. 

Das Lab ist angetreten, Anwendern eine bundesweite Anlaufstelle für ihren Einstieg in wirtschaftlich fundierte und technisch passgenaue Big Data-Lösungen zu bieten. "Unzweifelhaft können viele Unternehmen von dieser Technologie profitieren, aber zuerst einmal müssen sich deren IT-Verantwortliche ein klares Bild über Tools, Kosten und Anwendungsszenarien machen, sonst wird Big Data zum Blindflug," unterstreicht Michael Nordschild, Geschäftsführer der Branchenplattform Nürnberger Initiative für die Kommunikationswirtschaft (NIK e.V.). Unter Federführung der NIK-Mitglieder Ancud IT GmbH und New Elements GmbH sowie von Hochschulexperten wurde das Lab konzipiert. Hauptbestandteil sind Versuchsinstallationen, die reale Unternehmensumgebungen abbilden. Anwender können dort mit ihren Daten und verschiedenen Softwareumgebungen experimentieren und dabei bei Bedarf Expertenhilfe in Anspruch nehmen.

"Mit unserer für alle Lösungsanbieter offenen Einrichtung wollen wir Big Data erleb- und vor allem in Sachen Kosten und konkreter Nutzen berechenbar machen", betont Ancud-Geschäftsführer Konstantin Böhm.

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Neo4j 2.2 - 22.04.2015

Die wohl bekannteste NoSQL Graphdatenbank Neo4j verbessert in seiner neuen Version 2.2 vor allem Performance und Skalierbarkeit. Zusätzlich erhält Neo4J in Version 2.2 einige Convenience Features, um Neulingen den Einstieg zu erleichtern und die User Experience zu verbessern.

Die Skalierbarkeits-Ziele werden erreicht durch massive Verbesserungen der internen Architektur, namentlich drei Schlüsselfunktionalitäten.

Highly Concurrent Performance

Mit Neo4j 2.2 wird ein ganz neues Page Cache Verfahren eingeführt, das hochgradige Performance und Skalierbarkeit unter nebenläufigem Zugriff gewährleistet. Der neue Page Cache hilft dabei, die Einschränkungen zu überwinden, die IO-Zugriffe mit sich bringen. Auf diesem Weg werden größere Anwendungen mit hunderten Schreibe- und/oder Lese-Anfragen unterstützt. Der neue Cache wird automatisch konfiguriert und passt sich dem verfügbaren Hauptspeicher an, ohne dass die Einstellungen des Memory Mappings angepasst werden müssten.

Transactional & Batch Write Performance

In Neo4j 2.2 gibt es eine Reihe neuer Erweiterungen, die die Schreibgeschwindigkeit der Transaktions- und Batch- Prozesse um ein vielfaches verbessern – trotz der hohen Last, die durch gleichzeitige Prozesse entsteht. Um das zu ermöglichen wurden mehrere Dinge angepasst, darunter:

  1. Erstens wurde die Koordinierung von Commits zwischen Lucene, dem Graphen und dem Transaktions-Log verbessert. Das führt zu einem wesentlich effizienteren Schreib-Kanal.
  2. Desweiteren wurde der Datenbank-Kernel erweitert und optimiert. Transaktionen können mit einer hohen Anzahl von parallel ablaufenden Schreib-Threads flutartig auf Festplatte geschrieben werden . Der Durchsatz wird signifikant verbessert, indem IO Kosten auf mehrere Transaktionen verteilt werden.
  3. Schlussendlich wurde der „Superfast Batch Loader“ verbessert und vollständig integriert. Vorgestellt wurde das Dienstprogramm bereits in Neo4j 2.1. Es unterstützt nun in großem Umfang „non-transactional initial Loads“ ( von 10M – 10B Elementen) mit einem unterstützten Durchsatz von ungefähr 1M Datensätzen (Knoten, Beziehungen oder Eigenschaften) pro Sekunde.

Cypher Performance

Es wird die erste Version des neuen, kostenbasierten Optimierers für Cypher freigegeben. Auch wenn Cypher sehr komfortabel bei der Formulierung von Queries ist, entsprach die Perfomance bisher nicht den Vorstellungen.

In Neo4j 2.2 wird Cypher den besten Query-Plan automatisch festlegen, indem Statistiken über ihr spezielles Datenset miteinbezogen werden. Sowohl der kostenbasierte Query-Planer, als auch die Fähigkeit der Datenbank, Statistiken heranzuziehen, sind neu und einzigartig im Bereich der Graphdatenbanken.

Funktionale Verbesserungen

Neben dem starken Fokus auf Performance und Skalierbarkeit werden auch andere funktionelle Verbesserungen eingeführt.

Cypher Profiling

Die neo4j-Shell liefert nun erweiterten Profiling-Output beim Ausführen von Queries. Querys können bestimmte Prefixe vorrausgestellt werden. Wie etwa ein einfacher EXPLAIN oder ein vollständiger PROFILE auf ein Query. Desweiteren gibt es in Cypher 2.2 spezielle Kosten- und Regel-Prefixe.

Basic Authentication

Aufgrund hoher Nachfrage durch Kunden, wird eine Auswahl an verschiedenen Funktionen der Authentifizierung bereitgestellt. In Neo4j 2.2 wird vorerst nur das Token-basierte Authentifizierungsverfahren eingeführt. Weitere Verfahren werden in künftigen Versionen nachgeliefert.


Fazit CeBit 2015 - 23.03.2015

Hannover und Stuttgart, 20. März 2015 - Die Open Source Branche blickt am letzten Messetag auf eine CeBIT zurück, die sich durch im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Anzahl erstklassiger Geschäftskontakte und deutlich spürbar erhöhtem Interesse von CIOs auszeichnet.

Als Branchenverband hat die Open Source Business Alliance (OSB Alliance) im Open Source Park Stimmungsbilder von ausstellenden Mitgliedern gesammelt und festgestellt, dass durchweg positive Stimmung und hohe Zufriedenheit herrschen.

Auf der CeBIT insgesamt gab es leicht gestiegene Besucherzahlen, dies sei im Open Source Park in Halle 6 zu spüren gewesen, so der einhellige Tenor der ausstellenden Mitglieder der OSB Alliance. Zudem hat der Verband in mehreren Gesprächen mit Politikern aus Bundes- und Landespolitik die Positionen der OSB Alliance bezüglich der Digitalen Wirtschaft und für eine sichere IT-Infrastruktur ausführlich erläutert. 

"Für uns ist die CeBIT die wichtigste Geschäftsmesse geworden", sagt Konstantin Böhm, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Ancud IT. "Zu uns kommen inzwischen CIOs, die sich das vor Jahren nicht getraut hätten, beispielsweise aus der deutschen Industrie und von Versicherungen. Sie wollen ihre Geschäftsprozesse weiter in Richtung Digitalisierung transformieren und haben keinerlei Berührungsängste mehr vor Open Source Lösungen, die sie inzwischen als ernsthafte Alternativen von proprietären Anbietern ansehen und nachfragen." 

Der Systemintegrator und Geschäftsprozess-Optimierer c.a.p.e. IT ist in 2015 erstmals mit einem eigenen Stand auf der CeBIT vertreten. "Im Fokus unserer Gesprächen stand die Suche nach kostenoptimierten, nicht -minimierten und nachhalten IT-Lösungen", so der Geschäftsführer Rico Barth. "Für uns hat sich der Schritt gelohnt, so dass wir mit Sicherheit auch im kommenden Jahr wieder auf der Cebit ausstellen werden." 

"Die Zahl qualifizierter Besucher bei ownCloud ist erneut zweistellig gewachsen. Zudem nutzten zahlreiche junge Menschen die Messe, um sich bei uns direkt persönlich zu bewerben", resümiert Holger Dyroff, Geschäftsführer des Anbieters von Enterprise-Lösungen für Filesync und -share ownCloud. Peter Ganten, Vorsitzender der OSB Alliance resümiert den Messeauftritt: "Die Vorteile von Open Source in Bezug auf Innovation, Skalierbarkeit, Sicherheit, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit setzen sich immer stärker durch. Der Optimismus bezüglich Aufträge und Umsatzwachstum, mit dem die Open Source Branche in das neue Jahr gegangen ist, hat sich auf der Cebit bestätigt. Wir haben ausschließlich positive Rückmeldungen unserer Mitglieder erhalten. Die Fachvorträge waren gut besucht, auch die neuen Musterverträge für Dienstleistungen, SaaS- und Cloud-Services sind auf rege Nachfrage gestoßen. Unsere Kontakte mit den politischen Vertretern werden wir für die Durchsetzung einer agilen Wirtschaftsförderung nutzen. 

Abschließend möchte ich anmerken, dass sich die strategische Ausrichtung der Cebit auf die Geschäftswelt für uns mehr als nur bewährt hat." 

Quelle OSBA


mongoDB Major Release 3.0 - 16.03.2015

MongoDB veröffentlicht die nächste Major-Release 3.0 der gleichnamigen NoSQL-Datenbank-Lösung. Sie ist ab sofort als Download auf der MongoDB Homepage verfügbar.

Mit Version 3.0 macht MongoDB einen großen Sprung in Sachen Performance und Skalierbarkeit. Neben der feingetunten neuen Storage-Engine WiredTiger geht MongoDB mit dem Trend und bietet die Möglichkeit an, andere Storage Backends über eine offene Storage Engine API anzuknüpfen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann MongoDB als JSON-NoSQL-Frontend über einem Hadoop-/HBase-Cluster oder einer Cassandra laufen kann – eine Frage, die schon oft von unseren Kunden gestellt wurde.
Administratoren freuen sich über den neuen Ops Manager.

Ähnlich wie man das z.B. bei der Hortonworks Hadoop Distribution gewöhnt ist, lässt sich ein MongoDB Cluster Setup jetzt per Knopfdruck oder API Aufruf deployen, verwalten, upgraden, verändern, backupen, überwachen, ... RESTful Schnittstellen zur Verwendung in verbreiteten Administrations- und Monitoring-Tools runden das Feature ab. Dazu kommen neue Auditing-Funktionalitäten, die sich in sensiblen Bereichen mit besonderen Compliance-Anforderungen als hilfreich erweisen werden.

Was uns ebenfalls gefällt: Die Geospatial Features sind aufgebohrt worden, so dass Queries nun auch mehrere Hemisphären überspannen dürfen. Das ist nützlich in standort-basierten Anwendungen, die sich nicht auf eine Region beschränken.

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Pentaho 5.3 - 24.02.2015

Pentaho veröffentlicht Version 5.3 seiner Business Analytics Suite. Sowohl die Enterprise Edition als auch die Open Source Community Edition ist ab sofort zum Download verfügbar. Neben zahlreichen "unsichtbaren" Verbesserungen in Sachen Stabilität und Performance, gibt es u.a. folgende neue Features:

  • Feinere Parameterübergabe zu MongoDB Datenquellen in PRD
  • Klare Supportkennzeichung von Features in PRD (Stufen: Experimental, Community Supported, Enterprise Supported)
  • Verbesserter Support für Amazon Redshift in PDI und Mondrian
  • Verbesserter Support für HP Vertica in Mondrian
  • Neue CTools Dashboard Samples im BI Server

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Projektmanagement mit Liferay - 17.02.2015


Call for Papers Big Data Lab Forum - 15.01.2015


Von Datenbrillen und Ameisen - 18.12.2014


Talend 5.6 veröffentlicht - 04.12.2014


Camunda 7.2 wird am 28. November veröffentlicht - 28.11.2014


Ancud IT wird zum Liferay Platinum Partner - 05.11.2014


Liferay erneut als Leader im Gartner Magic Quadrant - 23.10.2014


Start des Big Data Lab - 23.07.2014


Von großen Daten zu wertvollen Daten - 26.06.2014


3. Marketing Exchange ‘Webanalytics’ am 03.07. - 18.06.2014


Ancud IT stellt das Big Data Lab vor! - 15.05.2014


CeBIT Vortrag: Open Source Tools for Big Data - 03.04.2014


Big Data Vortrag auf der Jasperworld 2014 - 12.03.2014


Ancud IT auf der JasperWorld 2014 - 28.02.2014


Fraunhofer Studie BPM Suites im Vergleich - 23.01.2014


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