Was Liferay 6.2 kann

User Interface 

Primär fällt auf, dass die neue Version ein schlankeres, User - freundlicheres Design aufweist, und mit einer Vielzahl an neuen oder überarbeiteten Features mehr Struktur schaffen möchte. 
Das Document – und Web Content Management weist nützliche neue Features auf, die es z.B. erlauben, Dokumente per Drag and Drop einzupflegen. Ähnlich wie im Document Management ist es nun auch im Web Content Management möglich, Ordner und Unterordner anzulegen und damit mehr Überblick zu bekommen. 
In diesem Zuge wurde die Möglichkeit geschaffen, Site Hierarchien einzurichten. So kann nicht nur eine bessere Organisation der Seite aufgebaut werden, es bietet auch die Möglichkeit, Content zu teilen. Gelöschter Content wird nun erst in den Papierkorb verschoben und kann daraus wiederhergestellt werden. 

Application Display Templates 

Über das Menü „Application Display Templates" können alle individuellen Templates verwaltet und angepasst werden. Blogs, Wikis, Asset Publishers etc. müssen nun nicht mehr deployed werden, sondern stehen direkt zur Verfügung, sei es „Global" oder nur auf ausgewählten „Sites". 

Mobile Device 

Dem Bereich Mobile Device wird in der neuen Version große Aufmerksamkeit geschenkt. So ist es jederzeit möglich, eine Vorschau der Seite in verschiedenen Bildschirmgrößen zu bekommen. Außerdem werden die Layouts der Out - of - Box Anwendungen automatisch in Drop Down Menues für kleinere Screens umgewandelt. 

Plattform Verbesserungen 

Auch unter der sichtbaren Oberfläche hat sich einiges getan. Im Liferay 6.2. Portal ist nun die erste Version des OSGi Containers enthalten. Für größere Deployements steht nun auch die Option des Portlet - Sandboxing zur Verfügung. So kann individuell entschieden werden, ob instabile eigene Anwendungen auf einer JVM platziert werden sollen. Auf diese Art wird vermieden, dass ein Absturz einer einzelnen Anwendung das gesamt Portal mit abstürzen lässt, und erhöht so die Belastbarkeit des Systems.