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Liferay-Alfresco-Integration
Die Integration von Alfresco in Liferay vereint die Vorteile eines Portals mit denen einer Enterprise Content Management Lösung. Durch die Darstellung als Portlet in Liferay kann Alfresco auf einer einheitlichen Arbeitsoberfläche dargestellt werden. Der Zugriff auf die in Alfresco abgelegten Dokumente wie Texte, Vorlagen oder Bilder ist damit einfach und von überall aus möglich. Die Integration verschiedener Anwendungen hat klare Vorteile: Der Nutzer arbeitet auf einer einzigen Oberfläche, die alle Funktionen der integrierten Applikationen besitzt. Innerhalb dieses Arbeitsplatzes kann er sich frei bewegen, ohne sich für jede Anwendung extra authentifizieren zu müssen. Der Aufgabenbereich wird dadurch übersichtlicher und das Arbeiten effizienter. Single Sign On bei der Liferay-Alfresco-IntegrationAncud IT setzt bei der Programmierung von Portlets für Liferay auf den JSR 286 Standard, der von der Portalsoftware unterstützt wird. Die Integration anderer Anwendungen - wie etwa Alfresco - in Liferay stellt jedoch immer auch eine Herausforderung dar: denn jede Einzelkomponente, die integriert wird, benötigt in der Regel eine Authentifizierung. Um hier ein einheitliches Portalerlebnis ohne lästiges An- und Abmelden zu schaffen, ist das so genannte Single Sign On-Prinzip zwingend notwendig. Dieses Prinzip ermöglicht es, sich durch nur einmalige Authentifizierung in Liferay gleichzeitig auch bei allen anderen integrierten Anwendungen mit anzumelden. Dafür vergleicht Alfresco die Email-Adresse oder den Benutzernamen des aktuell in Liferay angemeldeten Nutzers mit den User-Daten, die in der eigenen Nutzerdatenbank von Alfresco abgelegt sind. Findet die Software eine Übereinstimmung, wird der entsprechende Alfresco-User angemeldet. Hier ist es generell empfehlenswert, die Nutzer über ein Active Directory oder LDAP automatisch zu synchronisieren. Ein eigenes Passwort für die Anmeldung in Alfresco ist damit nicht mehr notwendig. Da Email-Adresse oder Benutzername eindeutig sind, ist dieser Ansatz sicherheitstechnisch gut vertretbar. Die Zugriffsrechte in Alfresco sind sehr fein granular einstellbar, sodass ohne eine entsprechende Rolle keine Daten eingesehen werden können. Duch Single Sign On spart der Nutzer Zeit und das umständliche Führen von Passwortlisten wird hinfällig. Ein weiteres IntegrationsszenarioImmer mehr an Bedeutung gewinnt auch die Einbindung der Open Source Geschäftsprozessmanagement-Lösung Intalio | BPMS in Liferay. Gerade in großen Projekten spielen Geschäftsprozesse eine wichtige Rolle, weshalb die Bedeutung von Prozessportalen in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Vom Hersteller selbst gibt es bereits ein Portlet, das das Userinterface von Intalio darstellen kann. Weitere Funktionen wie die Integration der BPMS-Konsole oder des Business Activity Monitoring sind in Planung. Allerdings ist die Authentifizierung zwingend über CAS notwendig. Aus diesem Grund ist eine eigene Portlet-Implementierung von Nöten. Eine Schwierigkeit ergibt sich hier aus dem Fehlen der Nutzerverwaltung bei Intalio, die üblicherweise durch einen LDAP-Server geregelt wird. Somit muss die Email-Adresse direkt über LDAP verifiziert werden. Das weitere Vorgehen und die Sicht des Users sind aber identisch mit dem des Alfresco-Portlets, so dass ein einheitliches Integrationskonzept gewahrt bleibt
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