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IT Trends 2013


Mobilität wird zum Kernthema

Das amerikanische Beratungshaus Gartner hat die 10 strategischen Technologietrends für 2013 herausgegeben:

Mobile Geräte
Im Jahr 2013 werden für den Internetzugang deutlich mehr mobile Geräte als PCs eingesetzt. Bis 2015 wird es sich bei rund 80 % der verkauften mobilen Geräte um Smartphones handeln. Die beliebtesten Betriebssysteme sind hier Apple iOS, Google Android und Windows 8.

Mobile Applikationen und HTML5
In den nächsten Jahren werden sich sechs verschiedene, mobile Architekturen durchsetzen: native, special, hybride, HTML5, Message und No Client Apps. Dabei wird die Bewegung eher weg von nativen Apps und hin zu Web Apps (HTML5) gehen. Nichtsdestotrotz werden native Apps nicht völlig vom Markt verschwinden und zumeist ausgefeilte Features mit sich bringen. Darüber hinaus wird der Bedarf an neuem Design für mobile Applikationen steigen.

Personal Cloud
Die sog. „personal Cloud“ wird stückweise den PC, auf dem User ihren persönlichen Content speichern, ersetzen. So lassen sich in der „personal Cloud“ sämtliche Services, Webdestinationen und persönliche Verbindungen ablegen. Der Trend geht hier folglich hin zu cloud-basierten Services, die über Geräte ausgeliefert werden.

Enterprise App Stores
Einige Unternehmen werden ihre App Stores auf spezifische Geräte beschränken. Bis 2014 werden viele Organisationen ihren Mitarbeitern die mobilen Applikationen über private App Stores zur Verfügung stellen.

Internet der Dinge (Internet of Things, IoT)
Kernelemente des IoT sind Sensoren, Technologien zur Bildwahrnehmung sowie „Near Field Communication“ (NFC). Dabei werden Zelltechnologien in viele neuartige Gerätetypen integriert. Smartphones und andere Geräte kommunizieren über NFC, Bluetooth, LE und Wi-Fi.

Hybride IT und Cloud Computing
Internes Cloud Service Brokerage (CSB) kommt immer mehr auf. Denn IT-Organisationen erkennen, dass sie eine gewisse Verantwortung für die Bereitstellung von oftmals sehr komplexen Cloud Services tragen. Über den internen CSB können sich IT-Abteilungen zu einem Value Center innerhalb der Organisation entwickeln.

Strategisches Big Data
Big Data fokussiert sich immer mehr auf die strategische Informationsarchitektur eines Unternehmens. Vielmehr steht der Umgang mit einer großen Datenmenge, -vielfalt und -komplexität im Vordergrund. Der Trend geht hin hin zu multiplen Systemen, die Content Management, Data Warehouse, Data Marts, File Systems, Data Services und Metadaten enthalten.

Actionable Analytics
Analytics wird immer mehr in einem bestimmten Kontext an die User ausgeliefert. Der mobile User ist direkt mit dem Big Data Repository und der cloud-basierten Analytic Engine verbunden und kann diese – egal wo er sich gerade befindet – nutzen. Dies bringt eine große Entscheidungsflexibilität mit sich.

In Memory Computing
Real Time sowie Near Real Time Services können sowohl an interne als auch an externe User in Form von Cloud Services ausgeliefert werden. Transaktionale und analytische Applikationen, die gegen dasselbe Datenset laufen, eröffnen viele Innovationsmöglichkeiten. Zahlreiche Hersteller werden in den nächsten zwei Jahren In Memory-basierte Lösungen anbieten, sodass sie bald mit zum Mainstream gehören.

Integrierte Ecosysteme
Der Markt entwickelt sich weg von lose gekoppelten Anwendungen hin zu integrierten Systemen und Ecosystemen. Dies bringt geringere Kosten, Einfachheit und mehr Sicherheit mit sich. Anbieter haben zudem eine größere Kontrolle über ihren kompletten Lösungsstack und können höhere Verkaufszahlen erzielen.
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