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Business Process Management


Viele Unternehmen sehen sich heutzutage einer zunehmenden Komplexität ihrer Geschäftsprozesse gegenüber. Mit einem Business Process Management und Workflow Management lassen sich Geschäftsprozesse abbilden, steuern, verwalten, dokumentieren und beschleunigen.

BPM dient allerdings nicht nur der Dokumentation von Prozessen. Im Gegenteil, die Prozesse sind auch direkt in der Engine ausführbar. Der sog. BPM-Lifecycle erstreckt sich komplett über Design, Modellierung, Ausführung, Monitoring und Optimierung (siehe Abb.1).

BPM Zyklus
Abbildung 1: BPM-Lifecycle

Die technische Umsetzung der Prozesse wird je nach BPM-Engine automatisch aus der Prozesskonfiguration generiert. Die Business Logik kann aber auch zusätzlich zum Prozessmodell mit Hilfe einer Programmiersprache umgesetzt werden. Darüber hinaus kommen bei vielen Engines, insbesondere bei Formularen (Human Interface), verschiedene Frameworks zum Einsatz. Dazu gehören beispielsweise auch extJS, ein Javascript-Framework, oder GWT, das google WebToolkit.

Workflow vs. BPMN

Als Notation für BPM setzen die meisten BPM-Suites auf den Industriestandard BPMN. Mit diesem Standard können Geschäftsprozesse modelliert werden. BPMN beschreibt die Menge und Art von Elementen, die zur Modellierung von Prozessen verwendet werden können. Außerdem erklärt BPMN, wie sich diese Elemente einsetzen lassen. Unsere Partnerprodukte inubit und BonitaSoft unterstützen den BPMN-Standard (insb. BPMN 2.0).

Ein Workflow hingegen unterliegt nicht zwangsläufig einer Notation, sondern beschreibt das Routing von Aufgaben. Er kann von Person zu Person bzw. von Maschine zu Maschine erfolgen.

Dynamisches BPM im Trend

Im Trend liegt derzeit das dynamische BPM, das u.a. eine Verbesserung des BPM-Lifecycle mit sich bringt. Grund dafür ist, dass mit einem dynamischen BPM wesentlich schneller auf Prozessänderungen reagiert werden kann. Außerdem können Prozesse effektiver ausgestaltet werden. Es wird also von den BPM-Suites zunehmend erwartet, auch spontane vorher nicht definierte Prozesse (sog. Adhoc Prozesse) zu unterstützen. Auch sollten vorher nicht definierte Pfade (Ausnahmen) eines strukturierten Prozesses abgebildet werden können.

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